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Pilgerreise
zum heiligen Berg Kailash in Tibet
- mit Rückweg über das unberührte Limital -
Eine »Reise nach innen«
Alle Höhepunkte der Pilgerreise zum Mount Kailash 2011
- Auf der alten Salzhandels- und Pilgerroute von Simikot Richtung Tibet und
über den Nyalu Pass und das abgelegene Limital zur Grenze Nepal/Tibet
- Herrliche Akklimatisierungstouren an den 2 großen Seen
- Besuch des bedeutenden Pilgerortes Tirthapuri
- Besuch des alten Königreichs Guge mit Toling und Tsaparang und Fahrt durch
den Canon von Toling mit seiner phantastischen Erosionslandschaft
- 1 Tag Aufenthalt bei tibetischen Nomanden
- 5 Tage Zeit für den Mt. Kailash und die Kora
- mit zwei herrlichen Akklimatisierungstouren am Mt Kailash
- 2 1/2 Tage Umrundung des Manasarovar-Sees oder 2 1/2 Rasttage am See
- oder Besteigung eines 6050 m hohen grandiosen Aussichts-Berges
- Rückfahrt in 2 1/2 Tagen nach Kathmandu auf der Südroute
Diese Kailash-Pilgerreise mit dem Trekking durch das abgelegene Limital hat in den letzten Jahren viele Teilnehmer begeistert. Seit Sommer 2011 gibt es jedoch 2 große Veränderungen, die diese Reise betreffen.
1. Über den Narapass sind seit 2011 Lastwagen und Jeeps auf der seit vielen Jahren in Bau befindlichen Straße unterwegs, die nun über den Pass und quer durch das höchste Lager vor dem Pass hindurchfahren.
2. Die chinesische Regierung macht nun ihre vor 5 Jahren angekündigten Pläne, eine Straße um den Mt. Kailash herumzubauen, wahr. Eine Schotter-Trasse wurde bereits durch das westliche La Chu Tal und das östliche Dzong Chu Tal hinaufgelegt und Brückenfundamente betoniert.
Deshalb sehe ich mich veranlasst, den Tourenverlauf der Kailash- Pilgerreise grundlegend zu verändern. Denn es ist mir zentral wichtig, dass bei meiner Pilgerreise zum Mt Kailash weiterhin die Stille in der grandiosen Himalaya-Landschaft erlebt werden kann. Im schweigenden Gehen und bei Meditationen können die intensiven Erfahrungen gemacht werden, die meine Kailashreisen in all den Jahren prägten.
Auf dem alten Salzhandels- und Pilgerweg gehen wir von Simikot in Westnepal Richtung Tibet, dann über den Nyalu Pass, durch das abgelegene Limital mit seiner rein tibetischen Kultur und dem ältesten buddhistischen Kloster Nepals, der Halji Gompa. Zuletzt führt der Canon des Karnali bis zur Grenze nach Tibet. Mit dem Jeep fahren wir nach Purang. Über den Gurla Pass geht es zu den Großen Seen Raksastal und Manasarovar, die wir bei grandiosen Wanderungen erleben. In Thirtapuri, einem bedeutenden tibetischen Pilgerort, genießen wir einen Rasttag und die heißen Quellen. Wir besuchen das alte Königreich Guge im phantastischen Canon von Toling und können die einzigartig schönen Wandmalereien in den alten Tempeln von Tsaparang bewundern. 5 Tage Aufenthalt am Mt Kailash. Begleitet von einer Jak- Karawane gehen wir die Kora, die Umrundung des heiligen Berges Kailash. Anschließend haben wir am Manasarovarsee die Möglichkeit, die Kora zu gehen oder einen leichten 6000er Aussichtsberg zu besteigen oder einfach auszuruhen, die Trugo, die Gossul- oder Chiu gompa zu besuchen und die grandiose Landschaft des tibetischen Hochlandes in uns aufzunehmen.
Diese Reise gehört mit Sicherheit zu den beeindruckendsten Reisen der Erde - eine »Reise nach innen«, die uns mit dem Wesentlichen in uns in Berührung bringt.
Roman Mueller ist mit seinen inzwischen 15 erfolgreich geleiteten Kailashtouren einer der erfahrendsten Leiter von Trekkingtouren zum Mt Kailash im deutschsprachigen Raum.
Mt. Kailash in Tibet
Der heilige Berg Kailash in Tibet
Von der Kailashregion und der überwältigenden landschaftlichen Schönheit des tibetischen Hochlandes geht ein Zauber aus, der Menschen seit Urzeiten in den Bann gezogen hat. Der Mount Kailash gilt seit für Hindus, tibetische Buddhisten, für die Jainreligion und für die vorbuddhistische, schamanische Bönreligion als heiligster Berg und als Zentrum des Universums. Die Tibeter nennen ihn Kang Rinpoche, das Eisjuwel und er gilt als Heimat der tantrischen Schutzgottheiten Demchok und seiner Partnerin Dorje Phagmo. Er ist für die Piger Symbol für kosmische Harmonie, indem er irdische und himmlische Welten verbindet.
"Wer ihn sieht, dessen Sünden sollen ausgelöscht sein,
und wer ihn umwandert, erspart sich eine oder mehrere Wiedergeburten."
Für die Hindus ist er Sitz des Gottes Shiva, dem Herrn der Berge, und seiner Gemahlin Parvati und zugleich steingewordene Manifestation des Lingams. Auch gilt er als materielle Manifestation des mythologischen Berges Meru, dem Zentrum der Geistigen Welt.
Mit 6714 m ist er der höchste Berg des Transhimalaya und liegt in einer der abgelegensten Region der Erde in Ngari in Westtibet. In seiner Region entspringen 4 der größten Flüsse Asiens, die gleichzeitig die wichtigsten Flüsse in Indien sind: Der Ganges, der Indus, der Sutlej und der Brahmaputra (tibetisch: Tsangpo).
»Kaum hat der Pilgerer den tibetischen Grenzpaß überschritten,
liegt vor seinen Augen ein Land der Sonne, dessen Berge aus den reinsten fast transparenten Pastellfarben gewoben zu sein scheinen. Gelbe, orange-farbene, rote und violette Töne stehen gegen einen tiefblau samtenen Himmel. Hier offenbaren sich die lebhaften Farben, die ziselierten Formen der Felsen und die plastischen Konturen der Berge in leuchtender Klarheit und ohne Spur vegetativen Lebens wie am ersten Tag der Schöpfung.
...Ein ungeheurer Friede liegt über dieser lichten Landschaft - die Luft ist so klar,
daß das Auge über mehr als 100 Meilen schweifen kann. Der Anblick ist überwältigend, alles erscheint so unwirklich und traumhaft....
...Und die Pilgerer kehren mit strahlenden Augen in ihr Land heim, bereichert durch dieErfahrungen, die für den Rest ihres Lebens eine Quelle der Kraft und der Inspiration sind, denn sie haben von Angesicht zu Angesicht dem Ewigen gegenübergestanden und das Land der Götter mit eigenen Augen gesehen...«
(Lama Govinda, Der Weg der weißen Wolken)
Roman Mueller:
Im September 2012 leite ich zum 16. Mal diese Pilgerreise und ich freue mich wieder auf die Wanderungen entlang einer Jahrtausende alten Salzhandelsroute, hinweg über die Pässe des Himalaya, hinaus in die große Weite des tibetischen Hochlandes und um diese diesen besonderen Berg herum ......und dieses Mal besonders auch auf das Limital.
Die Reise zum Mount Kailash ist auch für mich eine besondere Reise, denn Ngari zählt zu den eindrucksvollsten Gegenden im gesamten Himalayaraum. Aber erst seit es möglich ist, zu Fuß von Simokot auf dem alten Salzhandels- und Pilgerweg über den Himalayapass Nara La (4450 m) nach Tibet hinein zu wandern, hat sie für mich den Charakter einer Pilgerreise gewonnen. Das Besondere daran, zum Mount Kailash zu gehen, kann ich schlecht in Worte fassen. Es ist verbunden mit Eindrücken der einzigartigen, landschaftlichen Schönheit der sehr abgeschiedenen Gegend um Mt. Kailash, Lake Manasarowar und Gurla Mandhata, mit der großen Weite der fast menschenleeren, tibetischen Hochebene, mit einer unglaublich klaren Luft und den intensiven Farben einer kargen Urlandschaft. Gleichzeitig ist es auch das Wissen um die religiöse Bedeutung des Mt. Kailash für viele Millionen Tibeter und Inder. Und es ist die spürbare Kraft, die von diesem besonderen Berg ausgeht.
Stolze tibetische Pilgerin am Manasarovar See
Wandern in der Weite des tibetischen Hochlandes
In dieser grandiosen Landschaft
fühle ich mich dem Himmel näher,
mein Herz geht weit auf
und ich empfinde einen starken inneren Frieden.

Das eindrucksvolle Gurla Mandata Massiv
Blick on den Ruinen von Tsaparang auf das Sutlej-Tal
Die Gemälde in Tsaparang gehören zu den schönsten in ganz Tibet
Ein weiterer Höhepunkt dieser Reise ist die Fahrt in das vergessene, alte Königreich Guge in West-Tibet, dem wichtigsten Zentrum der buddhistischen Lehre vom 10. Jahrhundert über mehrere Jahrhunderte hinweg. Auf einer abenteuerlichen Straße, die über den 5050 m hohen Zomu La und durch die fantastische Erosionslandschaft des Canyon von Toling führt, erreichen wir Toling, die ehemalige Hauptstadt des versunkenen Königreichs. Die interessanteste Stätte ist jedoch die Ruine der alten Mönchsstadt Tsaparang.
Die hervorragend erhaltenen, viele Jahrhunderte alten Gemälde in den 5 Tempeln von Tsaparang und im roten und weißen Tempel von Toling gehören zu den schönsten in ganz Tibet.
Die abgelegene Region Ngari wurde erst im letzten Jahrzehnt des 20.Jahrhunderts langsam geöffnet und gehört zu den eindrucksvollsten Gegenden im gesamten Himalayaraum.
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Termin:
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13.9. - 13.10.2012
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Kosten:
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5190 €
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Teilnehmerzahl:
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Min. 8 - max. 16 Personen
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Leitung und Organisation:
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Roman Mueller
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Lassen Sie sich bei Interesse an dieser Reise schriftliche Detailinformationen zusenden. Sie können die Informationen schnell und bequem per eMail über info@roman-mueller-seminare.de anfordern. Bitte geben Sie dazu Ihre vollständige Adresse in der Mail an.
Folgende Unterlagen stehen zur Verfügung:
- Reiseverlauf
- Tourgestaltung
- Voraussetzungen für die Trekking-Tour
- Trekking und Meditation im Himalaya:
Erlebnis Gebirge, Stille, Menschsein
- Leistungen
- Literaturliste
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Rückweg durch das abgelegene Limital: Das Dorf Jang
Wunderschöne Bronze- Statue
des Buddhas Shakiamuni in der Halji- Gompa
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